208carbon+APU

Das System

Die Cressington 208APU Auxiliary Power Unit ist eine mikroprozessorgesteuerte, digitale Stromversorgung, die speziell für den Cressington 208carbon Turbo Carbon Coater entwickelt wurde, um alle Anforderungen der Bedampfung für die moderne Elektronenmikroskopie zu bewältigen.

Die drei Zubehörkomponenten (Glimmentladung, Metallverdamfung, Blendenreinigung) werden von der 208APU (Auxiliary Power Unit) mit Strom versorgt.

Die Verbindung findet über ein sogenanntes Smart Cable statt. Damit erkennt die 208APU das angeschlossene Gerät und stellt die entsprechenden Kontrollfunktionen ein.

Die 208APU beinhaltet einen Digital-Timer und eine digitale HT-/LT-Kontrolle für das Zubehör. Damit die Einheit nur unter Vakuum betrieben werden kann, haben der 208carbon und das Zubehör eine integrierte Vakuum-Sicherheitsschaltung.



208 family: 

208HR | 208carbon | 208carbon +APUZubehör


Stichpunkte

  • Automatischer oder manueller Betrieb
  • Glimmentladungseinheit (optional)
  • Metallverdampfungseinheit (optional)
  • Blendenreinigungseinheit (optional)
  • Konstante Beschichtung der Proben
  • Konfigurationen für REM und/oder TEM
  • Penning/Pirani Vakuummesssystem
  • Rotations- und Turbomolekularpumpe

Zubehör optional

CR-208carbon-APUL800

CR-208carbon-APUL800

CR-208carbon-APUH800

CR-208carbon-APUH800

Die Zusatzkomponenten

Blendenreinigung
Dieser Zusatz wird zum Ausglühen (reinigen) von TEM- / REM-Blenden eingesetzt.

Im Prinzip ist diese Funktion ähnlich wie die Metallverdampfung. Die Leistungsabgabe bei der Belendenreinigung ist allerdings wesentlich geringer.

Bei dieser Mehtode verwendet man Molybdän-Schiffchen, in welche die Blenden zur Reinigung gelegt werden.

Metallverdampfung
Der Metallverdampfungszusatz wird entweder zur Schrägbedampfung bei TEM-Proben oder für die Metallverdampfung von Proben zur Röntgenmikroanalyse benutzt, da man keine Kohlenstoffverdampfung verwenden kann.

Bei der RMA von Kohlenstoff und Stickstoff kann man als Alternative Al, Au oder Cu bedampfen. Es werden entweder Wolfram-Heizwendeln bzw. Wolfram-Körbchen eingesetzt, um Metalldraht bzw. Metallstückchen zu schmelzen und anschließend zu verdampfen.

Glimmentladung
Die Glimmentladung wird für das Reinigen der TEM-Netzen verwendet. Durch Lagern, bzw. Kontamination werden die TEM-Netze hydrophob.

Bringt man die TEM-Netze kurze Zeit in eine Glimmentladung, wird die Oberfläche der TEM-Netze von Kohlenwasserstoffen gereinigt und wieder hydrophil. So lassen sie sich im Wasser wieder gut benetzen.